Die Museen des M.i.N.-Projekts
Bisher konnten vier Arbeitskampagnen durchgeführt werden: eine Vorbereitungskampagne bereits im August/September 2004, die erste Dokumentationskampagne im Juni/Juli 2005, die zweite im Frühjahr 2006, und die dritte Dokumentationskampagne im Frühjahr 2007). Daran beteiligt waren ägyptische und deutsche Ägyptologen sowie zwei Fotografen. Während dieser Aufenthalte wurde in drei verschiedenen Museen gearbeitet. Die ersten beiden Häuser befinden sich in bzw. bei Zagazig, der Hauptstadt des Gouvernorates Sharkeya (östliches Nildelta), das dritte in Ismailia am Suez-Kanal.
Das Sharkeya-Nationalmuseum in Herriat Raznah
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Das Sharkeya Nationalmuseum liegt in der Ortschaft Herriat Raznah, einem Vorort der Metropole Zagazig, Hauptstadt des Gouvernorates Sharkeya, ca. 85 km nordöstlich von Kairo entfernt. Es wurde am 9. September 1973 durch den damaligen ägyptischen Staatspräsidenten Anwar es-Sadat im Beisein des damaligen Präsidenten der ägyptischen Altertümerverwaltung (EAO), Dr. Ahmed Kadry, in einem Neubau eröffnet. Das Erdgeschoss war den großformatigen Objekten aus Stein vorbehalten, während Kleinfunde - Statuetten, Ton- und Steingefäße, Werkzeuge, Schmuck und Amulette, in zahlreichen Vitrinen in der Galerie im Obergeschoss präsentiert wurden.
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Das Museum in Ismailia
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Ismailia, die grüne Stadt am Timsah-See in der Nähe des Suezkanals, liegt ungefähr 120 km in nordöstlicher Richtung von Kairo entfernt. Es ist die mittlere der drei „Kanalstädte“ neben Port Said im Norden und Suez im Süden. Hier befindet sich eines der wohl schönsten Museen Ägyptens. Inmitten eines gepflegten Gartens steht der eingeschossige Bau, der 1932 in historisierendem ägyptisch-griechischem Stil errichtet wurde. Schon vor dem Eingang wird der Besucher von einer eindrucksvollen Sphinxstatue begrüßt. Über eine kleine Marmortreppe gelangt man in den freundlichen Ausstellungsraum mit hohen Fenstern, in dem sich um ein zentrales Fußbodenmosaik aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. zahlreiche Wand- und Pultvitrinen gruppieren.
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Das Archäologische Museum der Universität Zagazig
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Das Museum der Universität von Zagazig wurde 1992 auf die Initiative von Prof. Dr. Mohamed I. Bakr eingerichtet. Es stellt derzeit 2025 altägyptische Artefakte von zwei verschiedenen Fundplätzen aus. Für die Präsentation der Exponate werden zwei große Räume im Hauptgebäude auf dem Campus der Universität von Zagazig genutzt, die nach vorheriger Anmeldung besucht werden können. Die Objekte sind - nach ihren jeweiligen Fundorten - in zwei große Gruppen gegliedert. Innerhalb dieser Gruppen werden sie in zahlreichen von innen gut beleuchteten Vitrinen in chronologischer Anordnung präsentiert.
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